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<title>Gotthardpost</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Gotthardpost</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Das Bild <b>Gotthardpost</b> wurde 1873 vom Zürcher Maler <a href="Rudolf_Koller" title="Rudolf Koller">Rudolf Koller</a> gemalt. Es zeigt eine sommerliche Fahrt mit einem <a href="Anspannung" title="Anspannung">Fünfspänner</a> über den <a href="Gotthardpass" title="Gotthardpass">Gotthardpass</a>, ist sein bekanntestes Werk und gilt als eines der populärsten Gemälde der Schweiz. Es ist im <a href="Kunsthaus_Z%C3%BCrich" title="Kunsthaus Zürich">Kunsthaus Zürich</a> ausgestellt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung">Entstehung</h2></div>
<p>1873 wurde der Zürcher Industrielle und Eisenbahnpionier <a href="Alfred_Escher" title="Alfred Escher">Alfred Escher</a> als Direktionspräsident der <a href="Schweizerische_Nordostbahn" title="Schweizerische Nordostbahn">Schweizerischen Nordostbahn</a> verabschiedet, und die Verantwortlichen waren auf der Suche nach einem passenden Abschiedsgeschenk, ein repräsentatives Ölgemälde sollte es sein. Rudolf Koller, zu jener Zeit ein gefragter Maler, wurde angefragt und sagte zu, obwohl er sonst kaum noch Auftragsarbeiten annahm. Er war frei in der Themenwahl und entschied sich für ein <a href="Sujet" title="Sujet">Sujet</a> zum Thema <a href="Gotthardpass" title="Gotthardpass">Gotthard</a>, dessen <a href="Gotthardtunnel" title="Gotthardtunnel">Untertunnelung</a> Escher massgeblich mit initiiert hatte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Tremola">Die Tremola</h3></div>
<p>Koller reiste also mit seiner Frau auf den Gotthard, wo er sich in dem Hospiz im Hotel Monte Prosa einquartierte und nach einem geeigneten Schauplatz für ein Gemälde suchte. Studien belegen, dass ihm zuerst das Motiv einer Reisegruppe auf der Passhöhe vorschwebte. Seine Frau soll jedoch vorgeschlagen haben, stattdessen eine fahrende Postkutsche abzubilden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Koller entschied sich für die Fahrt einer rasch talwärts fahrenden Gotthardkutsche auf der Südseite des Passes, wo sich die «Tremola» genannte historische Strasse in vierundzwanzig imposanten Kehren im gleichnamigen Tal von der Passhöhe hinunter nach <a href="Airolo" title="Airolo">Airolo</a> in der <a href="Valle_Leventina" title="Valle Leventina">Leventina</a> windet. Der Name bezieht sich auf das italienische Verb <i>tremare</i> (zittern). Die Strasse führt also durch das «Tal des Zitterns», da die Fahrt wohl manche Passagiere in den steilen und engen Serpentinen das Fürchten gelehrt haben dürfte.
</p>
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<div class="thumb" style="width: 251.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Skizze: Reisegruppe auf der Passhöhe</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 228px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Die Tremola</div>
</li>
</ul>
<p>Gebaut wurde die Tremola zwischen 1827 und 1832 nach Plänen des Tessiner Ingenieurs Francesco Meschini (1762–1840). Sie war 1830 eröffnet worden, ab 1842 gab es einen regelmässigen Verkehr mit der fünfspännigen Postkutsche. Im oberen Abschnitt überwindet die Strasse auf einer Länge von vier Kilometern dreihundert Höhenmeter. Die sechs bis sieben Meter breite Fahrbahn ist heute weitgehend im Zustand der Rekonstruktion von 1951. Sie wird von hohen Mauern begrenzt und gestützt, teilweise sind noch die alten <a href="Trockenmauer" class="mw-redirect" title="Trockenmauer">Trockenmauern</a> vorhanden. Auch die Pflästerung der Fahrbahn mit <a href="Kopfsteinpflaster" class="mw-redirect" title="Kopfsteinpflaster">Kopfsteinpflaster</a> aus Granit aus der Zeit um 1940 ist weitgehend erhalten, ebenso gibt es noch die steinernen Pfosten am Strassenrand.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Studien">Studien</h3></div>
<p>Die «Gotthardpost» entstand in mehreren Schritten, Koller fertigte zuerst zahlreiche Bleistiftskizzen und vier Studien in Öl an, für diese Vorarbeiten wurde ihm eigens ein Gespann zur Verfügung gestellt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An den Studien zeigt sich, wie er anhand von Skizzen in Hoch- und Querformat, Zwei- und Fünfspännern nach der geeigneten Version suchte. Die erste Studie, das Ölbild «Die Gotthardstrasse, Naturstudie», zeigt im Querformat als Grundlage die leere Passstrasse. Eine zweite Studie nur mit zwei Deichselpferden zeigt in erster Linie eine genaue Studie der Kutsche. Die Kühe fehlen noch, anstelle des rennenden Kalbes geht ein Wanderer, vielleicht ein Maler mit seiner Staffelei.
</p><p>Die dritte und vierte Studie zeigen beide den Fünfspänner, drei Schimmel vor zwei Braunen. Die dritte stellt im Querformat nun auch die Kühe dar, wobei diese im Hintergrund nur angedeutet sind. Das Kalb scheint eher zu traben, anstatt verängstigt zu rennen.
</p><p>In der vierten Studie kommt Koller der endgültigen Komposition näher. Sie ist nun im Hochformat gehalten, das Licht fällt wieder von rechts auf die Szene. Die mitreisende Person auf der Kutsche ist recht deutlich ausgeführt. Ein zweiter Passagier sitzt mit dem Rücken zur Fahrtrichtung, nur der Hut ist zu erkennen. Das Kalb rennt nun, die Kühe im Hintergrund sind nicht mehr abgebildet, neben der Strasse steigt der Berg steil an.
</p>
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<li class="gallerycaption">Skizzen und Studien</li>
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<div class="thumb" style="width: 152.66666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Strassenverlauf</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 234px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Postwagen bergwärts</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 231.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Fünfspänner</div>
</li>
</ul>
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<div class="thumb" style="width: 183.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Die Gotthardstrasse, Naturstudie</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 118px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Zweispänner, Studie der Kutsche</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 186.66666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Querformat</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 125.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Hochformat</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_«Gotthardpost»"><span id="Die_.C2.ABGotthardpost.C2.BB"></span>Die «Gotthardpost»</h2></div>
<p>Um eine möglichst dynamische Komposition zu erhalten, fügte Koller die Szenerie der endgültigen Version aus verschiedenen Motiven zusammen, der abgebildete Strassenverlauf ist in Wirklichkeit so nicht zu finden.
</p><p>In der endgültigen Version hat Koller die Fahrt der talwärts rasenden fünfspännigen Kutsche festgehalten, vor ihr rennt in Panik das Kalb. Die Darstellung der Kutsche mit dem Kutscher hat Koller sehr direkt von der ersten Studie mit dem Zweispänner übernommen und anschliessend das Dreigespann mit den Schimmeln davorgesetzt. Den früher dargestellten Passagier auf der Kutsche hat er weggelassen, um den Blick nicht vom Kutscher abzulenken. Erstmals zeigt Koller auch die Landschaft: Den steilen Abhang in den Studien hat er durch eine Wiese ersetzt, im Hintergrund sind weitere Serpentinen sichtbar, weiter oben folgen ein paar Kühe der Herde, die soeben von der Kutsche überholt worden ist. Durch die gewählte Darstellung der Begegnung der Kutsche mit den Kühen nahm Koller in Kauf, dass eine volle Fahrt durch die Kuhherde wegen deren Blockade der Strasse in Wirklichkeit unmöglich wäre.
</p><p>Den Hintergrund der Szene bildet im Wesentlichen die Zickzack-Linie der Strasse, die sich in Serpentinen steil zum Hospiz hochwindet. Die Linie des Horizontes verläuft links und rechts jeweils parallel zur Strasse – die Horizontlinien scheinen den Strassenverlauf nach oben fortzusetzen – wodurch der Effekt der sich auftürmenden Landschaft mit den zunehmend steileren Diagonalen verstärkt wird.
</p><p>Alfred Eschers Familie stiftete das Gemälde 1898 dem Kunsthaus Zürich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Symbolik">Symbolik</h3></div>
<p>Der Kontrast zwischen zwei Bewegungsabläufen, der Gegensatz von Technik und Natur – die rasche Pferdekutsche und die langsame Kuhherde – erzeugt einen dramatischen Effekt, der als <a href="Allegorie" title="Allegorie">Allegorie</a> auf die Beschleunigung der Verkehrsmittel zu verstehen ist. Die Kühe vermitteln den ruhigen Zug der <a href="S%C3%A4umer" title="Säumer">Saumtiere</a>, die während vieler Jahrhunderte den Rhythmus über die Passwege bestimmten. Die dahinrasende Kutsche, die die Herde und somit auch die Traditionen überholt, zeigt den Modernisierungsschub, den am Anfang der 1870er Jahre der Bau der Eisenbahnlinie von <a href="Schwyz_(Gemeinde)" title="Schwyz (Gemeinde)">Schwyz</a> nach <a href="Fl%C3%BCelen" title="Flüelen">Flüelen</a> mit sich brachte. Damit verbunden ist der Bau des <a href="Gotthardtunnel" title="Gotthardtunnel">Gotthardtunnels</a>, mit dem im Herbst 1872 begonnen worden war.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Verknüpft ist die Beschleunigung des Tempos oft mit Verunsicherung oder Ängsten, wie sie das Kalb gerade empfinden mag, das vor der Kutsche hergetrieben wird.
</p><p>Treibende Kraft hinter der Gotthardbahn war ironischerweise Alfred Escher, der Mann, dem das Gemälde gewidmet war und dessen Lebenswerk indirekt für die Eliminierung der Postkutschen verantwortlich war.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Gespann">Das Gespann</h2></div>
<p>Die Pferde ziehen die Kutsche im damals üblichen <a href="Geschirr_(Zugtier)" title="Geschirr (Zugtier)">Geschirr</a> mit holzverstärktem <a href="Geschirr_(Zugtier)#Kumt" title="Geschirr (Zugtier)">Kummet</a>. Die Kopfgeschirre sind mit Scheuledern versehen, die den Blick nach vorne richten und damit die Gefahr des Ablenkens durch Ereignisse am Strassenrand vermindern. Glocken am <a href="Zaumzeug" title="Zaumzeug">Zaumzeug</a> mahnen andere Strassenbenützer zur Vorsicht. Die hinteren Hufe waren jeweils mit <a href="Hufeisen#Stollen" title="Hufeisen">Stollen</a> versehen, um die Trittfestigkeit auf den Naturstrassen zu erhöhen.
</p><p>Der Kutscher im traditionellen roten Gilet, dunkelgrauer Weste und dem lackierten Hut mit hellem Band hält die <a href="Leinen_(Fahrsport)" title="Leinen (Fahrsport)">Fahrleinen</a> mit der linken Hand, mit der rechten hält er die Peitsche und betätigt die rechte Bremskurbel. Um mit der rechten Hand die linke Bremse betätigen zu können, muss er jeweils auch die Peitsche in die linke Hand wechseln. Vermutlich war er von der Postpferdehalterei Meyer in <a href="Andermatt" title="Andermatt">Andermatt</a> angestellt, eine der grössten und bekanntesten in der Schweiz.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unter der Verdeckplane ist viel Gepäck untergebracht, der Wagen scheint voll besetzt. Durch das linke Wagenfenster ist eine Person zu erkennen.
</p><p>Die Zugpferde kamen aus der unteren <a href="Surselva" title="Surselva">Surselva</a>, gezüchtet wurden sie in <a href="Obersaxen" title="Obersaxen">Obersaxen</a> und im <a href="Val_Lumnezia" title="Val Lumnezia">Val Lumnezia</a>. Jährlich kamen rund 1900 Pferde über den <a href="Oberalppass" title="Oberalppass">Oberalppass</a> ins Gotthardgebiet.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Kutsche">Die Kutsche</h2></div>
<p>Die goldene Zeit des Kutschenbaus begann in der Schweiz 1849 mit der Übernahme des Postwesens durch den Bund und endete kurz nach 1900 durch das Aufkommen des Autos. Bei der von Koller abgebildeten Postkutsche handelt es sich um das Modell «Coupé-<a href="Berline_(Fuhrwerk)" title="Berline (Fuhrwerk)">Berline</a>» mit zehn bis zwölf Plätzen, ein robustes und gut gefedertes Modell mit einem Gewicht von 1,5 Tonnen. Die maximale Länge betrug knapp 5 Meter, die Höhe bis zur Decke des Cabriolets etwa 325 Zentimeter. Die Form der Gotthardpost-Berline mit der hochgezogenen Bodenlinie vor und hinter den Türen entsprach der Mode jener Zeit. Wer der Erbauer war, ist nicht bekannt.
</p><p>Die Kutsche verkehrte täglich auf der Gotthardroute von <a href="Fl%C3%BCelen" title="Flüelen">Flüelen</a> am Vierwaldstättersee bis nach <a href="Camerlata" title="Camerlata">Camerlata</a> am Südende des <a href="Comersee" class="mw-redirect" title="Comersee">Comersees</a>. Die Fahrt dauerte 23 Stunden: Abfahrt in Flüelen war um 8:00 Uhr, Camerlata wurde am nächsten Morgen um 7:00 Uhr erreicht. Zwölf Mal wurden die Pferde gewechselt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Verantwortlich für Post und die Fahrgäste war ein Kondukteur. Der letzte Kondukteur auf einer Gotthardkutsche war <a href="Alois_Zgraggen" title="Alois Zgraggen">Alois Zgraggen</a>.
</p><p>Die einzige noch erhaltene Gotthardkutsche, gebaut kurz nach 1850, steht noch fahrtüchtig seit 1898 im Eingangsbereich des <a href="Landesmuseum_Z%C3%BCrich" title="Landesmuseum Zürich">Landesmuseums</a> in Zürich. 1998 fuhr die Kutsche zur Eröffnung des neuen <a href="Schweizerisches_Nationalmuseum" title="Schweizerisches Nationalmuseum">Nationalmuseums</a> an den Genfersee zum <a href="Schloss_Prangins" title="Schloss Prangins">Schloss Prangins</a>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 268.66666666667px">
<div class="thumb" style="width: 266.66666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Originale Gotthardkutsche vor dem Landesmuseum Zürich</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 300px">
<div class="thumb" style="width: 298px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Lithographie von 1863</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bildaufbau">Bildaufbau</h3></div>
<p>Die wesentlichsten Linien der <a href="Komposition_(bildende_Kunst)" title="Komposition (bildende Kunst)">Bildkomposition</a> sind die beiden Diagonalen. Die eine Linie von rechts oben nach links unten entsteht aus der Bewegung der Kuhherde, die von rechts oben in die Flanke der Pferde stösst und sich über die Köpfe der beiden Schimmel hinunter zum ersten Pfosten am Strassenrand fortsetzt. Diese Linie wird verstärkt durch den Verlauf eines Strassenabschnitts weiter oben und die darüber liegende Horizontlinie. Gleichzeitig drängt die Linie die Kutsche über die Symmetrieachse nach links ab, was ihre Wirkung verstärkt. Die Peitschenschnur bildet dazu eine feine Parallele.
</p><p>Die zweite Diagonale von links oben nach rechts unten wird gebildet durch den Kutscher, den Verlauf der Leinen, das links laufende braune Pferd, den mittleren Schimmel und das rennende Kalb. Die Diagonalen schneiden sich in dem von einer hellen Staubwolke umgebenen Kopfbereich des mittleren Schimmels, von dem die Linien strahlenförmig nach aussen laufen – Koller hat hier nichts dem Zufall überlassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kopie">Kopie</h2></div>
<p>1965 tauchte auf dem amerikanischen Kunstmarkt eine weitere «Gotthardpost» auf, von Koller signiert und datiert auf 1874. Mit Ausnahme einiger Details und der späteren Datierung sind beide Fassungen identisch. Koller erzählt, wie es dazu kam:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote lang="de-CH" style="margin:0;">
<p>«In diesem Sommer [1873] machte mir die Nordostbahn die Bestellung eines Bildes als Geschenk für Herrn Alfred Escher, als abtretenden Präsidenten des Direktoriums dieser Bahn. Ich wählte das Motiv der Gotthardpost, bereiste die Gotthardstrasse und machte diesbezügliche Studien. Im Herbst sah Herr Imthurm aus London das angefangene Bild und wünschte eine Copie davon zu besitzen. Es wurde mir von den Bestellern auch bewilligt, eine solche anzufertigen. Das Direktorium der Nordostbahn wie die Herren Escher und Imthurm waren dann auch zufrieden mit der Ausführung, und bis auf den heutigen Tag gilt im Publikum das immer noch als das beste meiner Bilder. Das ärgerte mich zwar immer, und ich glaubte auch mit Recht, dass ich seit dieser Zeit doch noch bessere, wenn auch nicht so populäre Bilder gemalt habe.»<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Es stellte sich heraus, dass ein Schweizer Bankier in London Koller um eine <a href="Kopieren_(Kunst)" title="Kopieren (Kunst)">zweite Fassung</a> der «Gotthardpost» gebeten hatte. Da der Maler wegen einer unvorsichtigen Bürgschaft in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, kam ihm der Auftrag gelegen.
</p><p>Das Bild blieb in England, bis es Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA auf einer Auktion an einen Händler aus New York versteigert wurde. Dieser bot das Gemälde 1965 der damaligen Schweizerischen Kreditanstalt – heute die <a href="Credit_Suisse" title="Credit Suisse">Credit Suisse</a> – zum Kauf an, jener Bank, die Alfred Escher 1856 gegründet hatte, um den Bau des Gotthardtunnels finanzieren zu können. Das Gemälde ist somit ein Zeuge der Gründungsgeschichte der Bank und deren Engagement für den Bau der Gotthardbahn.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Unterschiede">Unterschiede</h2></div>
<p>Auf den ersten Blick scheinen die Gemälde gleich zu sein, beim genaueren Hinsehen allerdings zeigen sich ein paar Unterschiede. Der auffallendste ist die Figur des seinen Stock schwingenden Kuhhirten, den Koller in der Kopie gut zu erkennen hinter die Herde gesetzt hat; in der Originalfassung ist er nur schemenhaft angedeutet. Den zweiten Hirten, der im Hintergrund auf der oberen Kurve erst beim genauen Hinsehen zu sehen ist, hat Koller in der Kopie grösser gemalt, dadurch ist er besser zu erkennen.
</p><p>Dazu kommen Unterschiede in der Ausführung der Felsen im Hintergrund, des Himmels sowie der Strasse und der Steine links im Vordergrund. Pferde, Kutsche mit Kutscher sowie das Kalb sind von Kleinigkeiten abgesehen identisch ausgeführt. Die Kopie ist mit 139 × 117,5 cm grösser als die erste Version (117 × 100 cm)
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerycaption">Die beiden Versionen</li>
<li class="gallerybox" style="width: 173.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 171.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Version von 1873, <br><a href="Kunsthaus_Z%C3%BCrich" title="Kunsthaus Zürich">Kunsthaus Zürich</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 171.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 169.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Kopie von 1874, <br>Sammlung <a href="Credit_Suisse" title="Credit Suisse">Credit Suisse</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bedeutung">Bedeutung</h2></div>
<p>Kollers «Gotthardpost» ist eines der populärsten Werke der Schweizer Kunst; unzählige Male ist sie auf Werbeflächen, Plakaten, Postkarten und in Schulbüchern abgebildet. Das Kunsthaus wirbt mit ihr für seine Sammlung, deren Hauptattraktion sie ist, und im Mai 2022 erschien eine goldene Gedenkmünze.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Mauspad" title="Mauspad">Mausmatten</a>, Tassen, Porzellanteller und Kalender sind damit verziert, als Puzzle gibt es sie, und auch auf einem Postauto war sie abgebildet.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>
Koller selbst übrigens mochte das Bild nicht besonders; er sagte, das Beste daran sei der Titel.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neben der gekonnten Wiedergabe des talwärts rasenden Gefährts und der Kraft und Dynamik, die das Bild ausstrahlt, ist es wohl tatsächlich auch der Titel, der zur Popularität des Bildes beiträgt. Der Name «Gotthard» allein löst auch beim heutigen Betrachter noch Assoziationen aus. Manche sehen in diesem Bergmassiv mitten in den Alpen ein Symbol für die Schweiz an sich. Durch seine Nähe zur Landschaft der Gründungslegenden der <a href="Alte_Eidgenossenschaft" title="Alte Eidgenossenschaft">Alten Eidgenossenschaft</a> um den <a href="Vierwaldst%C3%A4ttersee" title="Vierwaldstättersee">Vierwaldstättersee</a> gilt er für viele als Symbol des schweizerischen Freiheitswillens, man sieht in ihm das Herz und den Ursprung der Eidgenossenschaft. Gleichzeitig ist er ein Symbol für den technischen Fortschritt und die Leistungen der Ingenieure und Arbeiter beim Bau des <a href="Gotthardtunnel" title="Gotthardtunnel">Eisenbahntunnels</a> und früher beim Bau der Strasse durch die <a href="Sch%C3%B6llenen" title="Schöllenen">Schöllenen</a>. Während des Zweiten Weltkriegs stand der Gotthard für die militärische Abwehr.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weil das Bild «ohne folkloristisches Kolorit und politisches Pathos auskommt, konnte es zum populären, weil demokratischen Kunstwerk werden».<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></p><div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Ende_der_Postkutschen">Das Ende der Postkutschen</h2></div>
<p>Die Eröffnung des Eisenbahntunnels durch den Gotthard am 22. Mai 1882 bedeutete das Ende des regulären Postkutschenbetriebs, im Herbst 1881 fuhr die letzte Postkutsche über den Pass.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für den Lokalverkehr wurde ein reduzierter Betrieb aufrechterhalten. Die letzte Gotthardpost fuhr am 13. September 1921, dann wurde der Betrieb vollständig eingestellt.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Heute werden als Touristenattraktion Passfahrten in einer originalgetreu nachgebauten Postkutsche angeboten.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Diverses">Diverses</h2></div>
<ul><li>Das gleiche Motiv mit dem Gespann der drei Schimmel verwendete Koller ein Jahr später noch einmal für das Gemälde «Fröhliche Heimkehr».</li>
<li>Das im Juni 2018 von der Galerie Kornfeld versteigerte Bild mit der vierten Studie erzielte einen Preis von 550'000 Franken.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Das Gemälde inspirierte <a href="Peter_von_Matt" title="Peter von Matt">Peter von Matt</a> zu seinem Essay «Das Kalb vor der Gotthardpost», in dem der Autor anhand des Gemäldes die Seelengeschichte der Schweiz und die Modernisierungsprozesse im Europa des neunzehnten Jahrhunderts betrachtet.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul><li>2013 wurde eine goldene 50 Franken Sondermünze <i>Gotthardpost</i> nach Rudolf Koller herausgebracht.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Christoph Becker et al.: <i>Rudolf Koller.</i> Kunsthaus Zürich, Zürich, 2002, ISBN 3-906574-17-2.</li>
<li>Jonas Beyer et al.: <i>Rudolf Koller – Die Skizzenbücher.</i> Ausstellungskatalog, Kunsthaus Zürich, Verlag Scheidegger und Spiess, Zürich 2022, ISBN 978-3-03942-085-8.</li>
<li><a href="Andres_Furger" title="Andres Furger">Andres Furger</a>: <i>Der Gotthard-Postwagen.</i> Schweizerisches Landesmuseum, Zürich 1990, ISBN 978-3-908025-20-7.</li>
<li>Christian Klemm, <a href="Tobia_Bezzola" title="Tobia Bezzola">Tobia Bezzola</a> et al.: <i>Von Anker bis Zünd – Die Kunst im jungen Bundesstaat 1848–1900.</i> Kunsthaus Zürich, Zürich 1998, ISBN 978-3-85881-102-8, S. 52.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Rudolf_Koller_Gotthardpost?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Rudolf Koller Gotthardpost</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<ul><li>Michael Weinmann, Fabio Flepp: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/sendungen/schweiz-aktuell/die-gotthardpost"><i>Die Gotthardpost.</i></a> In: <i><a href="Schweizer_Radio_und_Fernsehen" title="Schweizer Radio und Fernsehen">SRF</a>.</i> 25. Juli 2016 (mit Video; 16:02 min, ab 12:45 min; <i><a href="Schweiz_aktuell" title="Schweiz aktuell">Schweiz aktuell</a></i>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/sendungen/schweiz-aktuell/die-gotthardpost"><i>Schweiz aktuell am Gotthard - Die Gotthardpost.</i></a> 25. Juli 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 20. August 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGotthardpost&rft.title=Schweiz+aktuell+am+Gotthard+-+Die+Gotthardpost&rft.description=Schweiz+aktuell+am+Gotthard+-+Die+Gotthardpost&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.srf.ch%2Fsendungen%2Fschweiz-aktuell%2Fdie-gotthardpost&rft.date=2016-07-25&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Christoph Becker et al.: <i>Rudolf Koller.</i> Kunsthaus Zürich, 2002, S. 24.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.schweizmobil.ch/de/wanderland/services/sehenswuerdigkeiten/sehenswuerdigkeit-0602.html"><i>Tremolastrasse (Val Tremola) - Wanderland.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20. August 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGotthardpost&rft.title=Tremolastrasse+%28Val+Tremola%29+-+Wanderland&rft.description=Tremolastrasse+%28Val+Tremola%29+-+Wanderland&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.schweizmobil.ch%2Fde%2Fwanderland%2Fservices%2Fsehenswuerdigkeiten%2Fsehenswuerdigkeit-0602.html&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Der Gotthard-Postwagen</i>. Schweizerisches Landesmuseum, Zürich, S. 11</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://structurae.net/de/bauwerke/gotthardtunnel"><i>Gotthardtunnel (Göschenen/Airolo, 1882).</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20. August 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGotthardpost&rft.title=Gotthardtunnel+%28G%C3%B6schenen%2FAirolo%2C+1882%29&rft.description=Gotthardtunnel+%28G%C3%B6schenen%2FAirolo%2C+1882%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fstructurae.net%2Fde%2Fbauwerke%2Fgotthardtunnel&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Der Gotthard-Postwagen</i>. Schweizerisches Landesmuseum, Zürich, S. 10</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Der Gotthard-Postwagen</i>. Schweizerisches Landesmuseum, Zürich, S. 31</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Der Gotthard-Postwagen</i>. Schweizerisches Landesmuseum, Zürich</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.andresfurger.ch/kutschen-nationale-und-internationale-ausrichtung/"><i>C5: Kutschen - Nationale und internationale Ausrichtung.</i></a> 5. März 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 20. August 2022</span> (Schweizer Hochdeutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGotthardpost&rft.title=C5%3A+Kutschen+-+Nationale+und+internationale+Ausrichtung&rft.description=C5%3A+Kutschen+-+Nationale+und+internationale+Ausrichtung&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.andresfurger.ch%2Fkutschen-nationale-und-internationale-ausrichtung%2F&rft.date=2021-03-05&rft.language=de-CH"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Andres Furger: <i>Der Gotthard-Postwagen.</i> Schweizerisches Landesmuseum, Zürich, S. 10</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Rudolf Koller Gotthardpost, 1874 Roman Signer Salut, 2010 Credit Suisse Collection Zürich Paradeplatz Credit Suisse Collection</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Andres Furger: <i>Der Gotthard-Postwagen.</i> Schweizerisches Landesmuseum, Zürich, S. 10.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.coinarchives.com/w/lotviewer.php?LotID=5785408&AucID=6583&Lot=614&Val=dfce906d87fbc0e69c0bc03bc3db4bd1"><i>CoinArchives.com Lot Viewer.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20. August 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGotthardpost&rft.title=CoinArchives.com+Lot+Viewer&rft.description=CoinArchives.com+Lot+Viewer&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.coinarchives.com%2Fw%2Flotviewer.php%3FLotID%3D5785408%26AucID%3D6583%26Lot%3D614%26Val%3Ddfce906d87fbc0e69c0bc03bc3db4bd1"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Andreas Maurer, Lorenz Honegger und Doris Kleck: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagblatt.ch/schweiz/subventionsmissbrauch-so-kam-es-zum-postauto-skandal-ld.705223"><i>SUBVENTIONSMISSBRAUCH: So kam es zum Postauto-Skandal.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20. August 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGotthardpost&rft.title=SUBVENTIONSMISSBRAUCH%3A+So+kam+es+zum+Postauto-Skandal&rft.description=SUBVENTIONSMISSBRAUCH%3A+So+kam+es+zum+Postauto-Skandal&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.tagblatt.ch%2Fschweiz%2Fsubventionsmissbrauch-so-kam-es-zum-postauto-skandal-ld.705223&rft.creator=Andreas+Maurer%2C+Lorenz+Honegger+und+Doris+Kleck&rft.language=de"> </span></span>
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</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Christoph Becker et al.: <i>Rudolf Koller.</i> Kunsthaus Zürich, 2002, S. 26.</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.20min.ch/story/mit-der-strasse-kamen-die-postkutschen-545197931771"><i>Mit der Strasse kamen die Postkutschen.</i></a> 14. Oktober 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 20. August 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGotthardpost&rft.title=Mit+der+Strasse+kamen+die+Postkutschen&rft.description=Mit+der+Strasse+kamen+die+Postkutschen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.20min.ch%2Fstory%2Fmit-der-strasse-kamen-die-postkutschen-545197931771&rft.date=2010-10-14&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Galerie Kornfeld Auktionen AG Bern: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kornfeld.ch/g365/d3801101080.html"><i>Rudolf Koller : Die Gotthardpost.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20. August 2022</span> (gb).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGotthardpost&rft.title=Rudolf+Koller+%3A+Die+Gotthardpost&rft.description=Rudolf+Koller+%3A+Die+Gotthardpost&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.kornfeld.ch%2Fg365%2Fd3801101080.html&rft.creator=Galerie+Kornfeld+Auktionen+AG+Bern&rft.language=gb"> </span></span>
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</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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